Hintergrund: Tipps für Panorama-Fotografen- aus der Praxis
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Zwei Schritte... |
Tipps für das Fotografieren im Allgemeinen und auch für Panorama-Bilder im Besonderen gibt es natürlich überall. Ich habe daher an dieser Stelle ein paar Hinweise aus der Praxis zusammengetragen, die ich entweder für besonders wichtig halte oder die noch weniger bekannt sind. Die Qualität von Panorama-Bildern entscheidet sich in den beiden Herstellungsphasen: Bei der Aufnahme mit der Digitalkamera und anschließend beim Zusammenfügen der Einzelbilder am Computer ("Stitchen").
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Fotografieren |
Bei der Bilderserie für ein Panorama sollten die Belichtungseinstellungen und der Weißabgleich für alle Einzelaufnahmen auf gleiche Werte gesetzt werden. Falls Ihre Kamera manuelle Einstellunen unterstützt, sollten Sie Blende, Verschlusszeit und Weißabgleich auf einen Bildausschnitt von mittlerer Helligkeit einstellen. Einige Kameras bieten eine sog. "Panoramafunktion" an, die dies tut, aber ansonsten wenig nützlich ist. Insbesondere wenn nahe Objekte ins Bild kommen, ist es wichtig, dass der Aufnahmestandpunkt für alle Bilder gleich bleibt. Wer ein Stativ und dazu einen Panoramakopf zur Verfügung hat, sollte es benutzen. (Haben Sie vielleicht immer eines dabei?) Beachten Sie bei den Aufnahmen den Horizont. Das ist z. B. das Meer, die ebene Landschaft in der Ferne oder die Augen von Menschen, die auf gleicher Höhe stehen. Der Horizont sollte nicht nur immer auf gleicher Höhe, sondern idealerweise auch in der Mitte jedes einzelnen Bildes liegen. Wenn dabei (meist oben) zuviel abgeschnitten wird, ziehen Sie eine Serie von Hochformat-Bildern in Erwägung. Der seitliche Abstand zwischen den Bildern sollte eine ausreichende Überlappung sicherstellen, muss aber nicht gleichmäßig sein. Verdrehte Bilder sind dagegen ein Problem für die meisten älteren Stitching-Programme (s. u.). Schon 1 Grad kann zu viel sein.
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Stitchen |
Machen Sie sich eins zur Gewohnheit: "Retten" Sie vor der Verarbeitung die Originalbilder! Entweder auf ein Backup-Medium, oder wenigstens auf einen schreibgeschützten Festplatten-Ordner. So können Sie notfalls immer wieder darauf zurückgreifen. Die Bilder sollten vor dem Stitchen auf der Festplatte liegen, da diese einen schnelleren Zugriff erlaubt als der Speicherchip bzw. die Kamera. Legen Sie am besten einen Arbeitsordner an, der die Einzelbilder aus der Kamera, ggfs. die Projektdatei der Stitching-Software und schließlich das fertige Panoramabild enthält. Zum Kopieren der Kamera-Bilder in den Arbeitsordner können Sie Panorado benützen: Die Vorschau-Ansicht (Thumbnails) bietet eine bequeme Möglichkeit, die zu kopierenden Bilder auszuwählen. Wichtig ist natürlich eine gute Stitching-Software. Beispielhaft möchte ich hier zwei sehr unterschiedliche Produkte nennen, die auch ganz unterschiedliche Stärken haben:
Eine Übersicht mit Links zu verschiedenen Stitching-Programmen finden Sie auf der Link-Seite. Nach dem Stitchen ist praktisch immer noch die Nachbearbeitung mit einem
Bildbearbeitungsprogramm erforderlich - da hat jeder sein Lieblingswerkzeug. Weniger gelungene
Übergänge können etwas angepasst werden, ein paar Pflastersteine und ein
Stück Himmel ist nachzumalen, anhand des Histogramms lässt sich sicher auch noch die
Helligkeitsverteilung verbessern.
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Speicherbedarf |
Im Übrigen sollten Sie sich den Speicherbedarf großer Bilder vor Augen
führen: Wenn Ihr schneller Computer beim Laden richtig großer Bilder doch etwas langsam wird, ist das also nicht so verwunderlich!
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