Hintergrund: GPS und Geo-Coding- für Fotos!
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Was sind GPS-Koordinaten? |
Die Bezeichnung "GPS-Koordinaten" ist zwar geläufig, bringt jedoch zwei Dinge zusammen, die nicht unmittelbar miteinander zu tun haben:
Das geografische Koordinatensystem teilt die Oberfläche der Erdkugel auf in:
Für genaue Positionsangaben werden Längen- und Breitengrade weiter unterteilt in Minuten und Sekunden:
Die derzeit für zivile Empfangsgeräte verfügbare Auflösung des GPS-Systems liegt bei ca. 10 Metern.
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Was haben Koordinaten mit Fotos zu tun? |
Bis vor Kurzem musste man diese Möglichkeiten noch ausführlich erklären - heute weiß beim Stichwort Geo-Coding (oder Geo-Tagging) fast jeder, um was es geht: Foto-Dateien mit Informationen über den Aufnahmeort zu versehen. Jeder Ort auf der Erde lässt sich durch geografische Koordinaten (Länge und Breite) eindeutig beschreiben. Wenn Fotos ihre Koordinaten "kennen", ergeben sich daraus neue Möglichkeiten:
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Wie kommen die Koordinaten zu den Bildern? |
Da GPS-Empfänger inzwischen kleine, kostengünstig herstellbare Massenprodukte sind, ist es nahe liegend, sie gleich in Digitalkameras einzubauen und die Position zu jedem Bild von der Kamera abspeichern zu lassen. Diesen Ansatz verfolgen Kameras von Ricoh, z. B. die Ricoh Caplio Pro G3 mit
einem optionalen GPS-Empfänger auf einer einsteckbaren CF-Card. Ähnlich funktionieren einige Profi-Spiegelreflexkameras von Nikon, die aber über ein Kabel Daten im NMEA-Format von einem externen GPS-Empfänger erhalten. Die Software-Lösung GPS PhotoLink verfolgt dagegen die Strategie, während der Fotoaufnahmen einen separaten GPS-Empfänger die Koordinaten aufzeichnen zu lassen und später die Bilder mit dem GPS-Protokoll per Timestamp abzugleichen. Ähnlich funktioniert auch der kleine GPS-Empfänger Sony GPS Tracker (GPS-CS1), bei dem die Software zum Geo-Taggen von Fotos anhand des aufgezeichneten Tracks gleich mitgeliefert wird. Ohne spezielle Hardware (wie in den o. g. Beispielen) lassen sich mit panorado 3.3 über das Bildinformationen-Tool GPS-Koordinaten direkt in ein Bild eintragen, entweder von Hand oder auf Knopfdruck durch Übernahme von Google Earth. Die Speicherung von Koordinaten in JPEG-Bildern erfolgt im EXIF-Format, ist also standardisiert. Diese Möglichkeit existiert schon lange, wird aber erst in Zukunft richtig ausgenutzt werden.
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Links |
Zum Schluss noch ein Link für alle, die mehr über die technische Seite des GPS-Systems wissen möchten: kowoma GPS-Infos
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